Holzspielzeug – der neue Trend und eine boomende Branche. Immer mehr Kinder oder vor allem Eltern greifen zu Holzspielzeug. Es ist der Mercedes unter den Spielzeugen, denn alles andere bricht, wenn es herunterfällt oder unabsichtlich darauf steigt. Das ist der eine Grund. Ein zweiter ist, dass heute schon so viel Kinderspielzeug auf dem Markt ist, vollgepfercht mit Elektronik, dass Kinder damit nicht wirklich spielen – so im Sinne von Bewegung machen, bücken, aufheben, herumkriechen, aufstehen. Davon sind sie früher müde geworden. Bei elektronischen Spielen gibt es keine der oben angeführten Bewegungen und das einzige, was Müde wird, sind die Augen. Und damit nimmt die Sehstärke bei Kindern immer mehr ab und immer mehr Kinder benötigen eine Brille. Und elektronische Spiele stellen an die Kinder keine kreativen Vorstellungen, sondern die Kinder lassen sich von diesen elektronischen Dienern einfach nur berieseln und berauschen. Welche elektronische Bürde möchte man einem 5-6 jährigen Kind zumuten?
Elektronik kommt noch früh genug aus dem Leben auf die Kinder zu. Also lassen sie Kinder Kinder sein und fördern sie ihren Pioniergeist und ihre Fantasie. Beispielsweise als Eisenbahn oder Autorennbahn ist Holzspielzeug einmalig, denn da müssen die Kinder noch Schienen legen, nach ihren Vorstellungen und nach ihrer Fantasie. Und die sollte man fördern und nicht unterdrücken. Rollenspiele, wenn man mit einem Freund oder mit einem Elternteil Eisenbahn spielt, Argumente und Gegenargumente – einfach Kind sein. Holzspielzeug kann das Kind bereits ab dem kleinsten Alter begleiten. Sei es als Greifling mit Raschelpapier und Klappern oder als Rassel. Da gibt es viele Möglichkeiten.